Frequently asked questions

Wie läuft ein Erstgespräch ab?
Im Erstgespräch sprechen wir über Ihr aktuelles Anliegen und Ihre Erwartungen. Gleichzeitig haben Sie die Möglichkeit zu spüren, ob Sie sich bei mir wohlfühlen – denn die therapeutische Beziehung ist eine zentrale Grundlage für alles Weitere.

Sie bestimmen dabei das Tempo. Sie müssen nichts erzählen, wofür Sie (noch) nicht bereit sind.

Darüber hinaus informiere ich Sie über den therapeutischen Rahmen, meine Arbeitsweise sowie über wichtige organisatorische und rechtliche Aspekte der Behandlung. Zudem werden die formalen Grundlagen (z. B. Behandlungsvertrag, Datenschutz) geklärt.

Das Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen, der ersten Orientierung – und einer informierten Entscheidung, ob eine Therapie bei mir für Sie zu diesem Zeitpunkt passend ist.

Was genau ist Verhaltenstherapie?

Verhaltenstherapie geht davon aus, dass viele psychische Belastungen im Laufe des Lebens durch Erfahrungen, Beziehungsmuster und Bewältigungsstrategien entstanden sind – und dass diese Muster grundsätzlich veränderbar sind. Im Fokus stehen dabei sowohl aktuelles Erleben und Verhalten als auch die inneren Prozesse, die dieses beeinflussen.

In der Therapie geht es darum, belastende Denk-, Gefühls- und Handlungsmuster besser zu verstehen, sie im Alltag zu beobachten und schrittweise neue, hilfreichere Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln. Veränderung entsteht dabei nicht „auf Knopfdruck“, sondern im gemeinsamen, reflektierten Prozess.

Was genau ist Schematherapie?

Die Schematherapie ist eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie und richtet den Blick besonders auf tief verwurzelte emotionale Muster, sogenannte „Schemata“. Diese entstehen meist früh im Leben – oft in Beziehungserfahrungen – und beeinflussen, wie wir uns selbst, andere und die Welt wahrnehmen.

Schemata können sich zum Beispiel in wiederkehrenden Gefühlen von Scham, Angst, innerer Leere oder dem starken Bedürfnis nach Kontrolle, Anpassung oder Rückzug zeigen. Auch wenn diese Muster früher einmal sinnvoll oder schützend waren, können sie im Erwachsenenleben zu Leid und inneren Konflikten führen.

In der Schematherapie geht es darum, diese inneren Muster achtsam zu erkennen, ihre Entstehung zu verstehen und neue, gesündere Wege im Umgang mit sich selbst zu entwickeln. Neben Gesprächen kommen dabei auch emotionsorientierte, imaginative und erlebnisbezogene Methoden zum Einsatz.

Arbeiten Sie auch online?

Ja, Sitzungen sind sowohl in meiner Praxis in Berlin-Neukölln als auch online möglich. Online-Termine finden über eine datenschutzkonforme Praxissoftware statt. Meist ist keine Installation erforderlich – der Zugang erfolgt unkompliziert über einen sicheren Link

Wie kann ich einen Termin vereinbaren und gibt es Wartezeiten?
Termine für Erstgespräche vergebe ich per E-Mail oder über das Kontaktformular auf dieser Website. Ich bemühe mich um zeitnahe Rückmeldungen.
Die Wartezeit bis zum Erstgespräch beträgt in der Regel etwa 4–8 Wochen. Die aktuellen Kapazitäten können monatlich variieren – bitte fragen Sie daher gerne unverbindlich per E-Mail an.
Wie lange dauert eine Therapie?
Die Dauer einer Therapie ist individuell und richtet sich nach Ihrer persönlichen Situation und den gemeinsamen Zielen. Eine Verhaltenstherapie umfasst zunächst meist 24 Sitzungen (sogenannte Kurzzeittherapie). Bei weiterem Bedarf können zusätzliche 36 Sitzungen beantragt werden (Langzeittherapie).
In der Regel findet eine Sitzung pro Woche à 50 Minuten statt. Unter Berücksichtigung von Urlaubs- und Ausfallzeiten dauert eine Therapie häufig zwischen einem und drei Jahren.
Welche Kosten entstehen und mit welchen Krankenkassen arbeiten Sie?
Die Abrechnung erfolgt in der Regel mit Selbstzahler:innen, Privaten Krankenkassen, Beihilfen oder Heilfürsorgen.
Da ich als Privatpraxis ohne Kassensitz arbeite, ist eine Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen nur durch das sog. Kostenerstattungsverfahren möglich.
Eine Ausnahme bilden Versicherte der Bahn BKK: Hier ist eine direkte Abrechnung im Rahmen eines Selektivvertrags möglich.

Ausführliche Informationen zum Kostenerstattungsverfahren und den jeweiligen Abrechnungswegen finden Sie unter dem Menüpunkt 'Ablauf & Kosten'.

Ist die Hündin Nooki immer mit dabei?
Ja. Nooki ist während aller Sitzungen anwesend – meist ruhig schlafend auf ihrem Platz. Wenn es stimmig ist und Sie es wünschen, kann sie auch bewusst in die Sitzung einbezogen werden. Dies geschieht stets freiwillig und achtsam, für Mensch und Hund gleichermaßen. Viele Menschen erleben ihre sanfte Präsenz als beruhigend und stabilisierend.

Bei ausgeprägter Hundeangst, die nicht thematisiert oder bearbeitet werden soll, ist meine Praxis vermutlich nicht die passende Wahl. Wenn Sie sich jedoch wünschen, diese Angst behutsam anzugehen, kann Nooki langsam und in Ihrem Tempo in den therapeutischen Prozess einbezogen werden.

Bzgl. Hundehaarallergie: Die Praxis wird täglich gesaugt und regelmäßig gelüftet; bei Bedarf kommt zusätzlich ein Luftfilter zum Einsatz. Die meisten Allergiker*innen reagieren nicht oder nur sehr gering auf Nooki. Im Zweifel klären wir gemeinsam, ob eine Behandlung für Sie möglich ist.

Ich bin unsicher, ob Therapie überhaupt das Richtige für mich ist?
Viele Menschen haben diese Frage – und sie darf Raum haben. Im Erstgespräch können wir gemeinsam klären, was Sie aktuell brauchen und ob ein therapeutischer Prozess für Sie passend sein könnte.
Was passiert, wenn ich irgendwann merke, dass es doch nicht passt?
Therapie ist freiwillig. Wenn Sie merken, dass Sie sich nicht wohlfühlen oder Zweifel haben, sprechen wir das offen an. Die therapeutische Beziehung ist mir sehr wichtig – und genau deshalb ist ehrliches Feedback jederzeit willkommen. Ich nehme solche Rückmeldungen nicht persönlich – es ist ganz normal, dass man nicht mit allen Menschen auf derselben Wellenlänge ist. Das ist im therapeutischen Setting nicht anders als im echten Leben.
Es ist vollkommen in Ordnung, sich gegen eine gemeinsame Therapie zu entscheiden oder Unterstützung an anderer Stelle zu suchen.
Do you offer therapy in English?
Yes. Therapy can be conducted in English. While English is not my native language, I speak it fluently and have experience working therapeutically in English.

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